Freitag, 19. September 2008

E wie Englischer Verkehr bis F wie Frotteurismus

Sex-Lexikon - Wissenswertes rund um Sex - diese Woche : von E wie Englischer Verkehr bis F wie Frotteurismus


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Ejakulation, weibliche
Was beim Mann auf dem Höhepunkt der sexuellen Ekstase geschieht, weiß wohl jeder. Weniger bekannt ist jedoch die Ejakulation bei Frauen. Man kennt zwar heute die chemischen Bestandteile der Flüssigkeit, aber Auslöser und Herkunft sind und nach wie vor weitgehend unerforscht. Man nimmt an, dass sich rund um die Harnröhre im Prostata-Gewebe Drüsen befinden, die diese Flüssigkeit produzieren und bei sexueller Stimulation anschwellen. Kapillar-Kanäle verbinden diese Drüsen mit der Harnröhre, aus der dann bei sexueller Stimulation die Flüssigkeit herausspritzt. Alles andere liegt im Dunklen – manche Frauen ejakulieren, andere nicht. Bei einigen Frauen erfolgt die Ejakulation beim Orgasmus, bei anderen nach Reizung des G-Punktes und bei wieder anderen einfach bei allgemeiner sexueller Erregung. Mysterium Frau…

Englischer Verkehr
Charmante Umschreibung für den Sex am Nachmittag. Die Bezeichnung stammt von der Vorliebe der Engländer für den Fünf-Uhr-Nachmittags-Tee. Überlege Dir also beim nächsten London-Besuch genau, was Du antwortest, wenn man Dich mit den Worten "Do you want to have a cup of tea with me ?" zu möglicherweise mehr als nur einem Tässchen einlädt. ;-)

Erogene Zonen - Bestimmte Stellen am Körper, bei deren Liebkosung es zu sexueller Erregung kommt. Die erogensten Zonen sind selbstverständlich die Geschlechtsorgane, aber besonders bei Frauen finden sich erogene Zonen an Körperstellen, wo man(n) sie kaum vermuten würde : Ellenbogen und Oberschenkelinnenseiten sind beispielsweise bei den meisten Frauen höchst erogen. Absoluter Geheimtipp : streichel Deine Partnerin mal schräg hinter und oberhalb der Ohren !Erogene Zonen
Bestimmte Stellen am Körper, bei deren Liebkosung es zu sexueller Erregung kommt. Die erogensten Zonen sind selbstverständlich die Geschlechtsorgane, aber besonders bei Frauen finden sich erogene Zonen an Körperstellen, wo man(n) sie kaum vermuten würde : Ellenbogen und Oberschenkelinnenseiten sind beispielsweise bei den meisten Frauen höchst erogen. Absoluter Geheimtipp : streichel Deine Partnerin mal schräg hinter und oberhalb der Ohren !

Eupareunie (gr.)
Aus der Abteilung "Fremdwörter, die ich immer schon mal benutzen wollte": Der aus dem Alt-Griechischen stammende Begriff bezeichnet ein Ereignis, von dem die meisten Paare zwar träumen, was aber nur selten beim Sex tatsächlich geschieht : der zeitgleiche Orgasmus von Mann und Frau !



Fellatio (von lat. fellere = saugen)

So hieß der Blow-Job bei den alten Römern, die bekanntlich schon sehr genau wussten, wie man(n) es sich gut gehen lässt. Ob man nun dazu Blasen, Lutschen oder Flötespielen sagt : fast jeder Mann findet es äußerst erregend, wenn man seine Fahnenstange mal so richtig mit der Zunge poliert !

Femidom
Diese Wortschöpfung (zusammengesetzt aus lat. "femina" = Frau und "Kondom") bezeichnet eine Kombination aus Scheidenpessar und Kondom für Frauen. Dabei handelt es sich um einen dünnen Plastikbeutel, der mit einem äußeren Ring vor den großen Schamlippen und mit einem inneren Ring vor dem Muttermund liegt und das Sperma auffängt. Erst Anfang der 90er Jahre auf den Markt gekommen, ist diese Methode der Verhütung – auch wegen des relativ hohen Preises - noch nicht allzu verbreitet. Vorteil gegenüber dem Kondom : es kann lange vor dem Vorspiel eingeführt werden; die lästige Pause beim Sex entfällt !

Fetischismus
Fetischisten erleben sexuelle Erregung nicht durch den Partner an sich, sondern durch spezielle "Merkmale", die das eigentliche Lustobjekt darstellen. Dies können Gegenstände bzw. Kleidungsstücke (z.B. Schuhe, BHs, Slips) sein, spezielle Handlungen und Situationen oder auch Körperteile (z.B. Brüste, Po, Füße) und Gerüche. Beim Fetischisten steht zwar immer der Fetisch im Mittelpunkt der Begierde, doch lassen sich viele Fetische durchaus mit einer "normalen" Liebesbeziehung vereinbaren. Wie Fetischismen entstehen ist nicht völlig geklärt – Fakt ist aber, dass Fetischisten fast ausschließlich Männer sind.

Fickmaschine
Wenn der Vibrator nicht mehr ausreicht, dann hilft nur noch die Fickmaschine ! Dabei handelt es sich um elektrisch betriebene Vorrichtungen, an deren Ende meist ein Dildo befestigt ist, mit deren Hilfe es man sich in den verschiedensten Positionen kraftvoll und ausdauernd in gewünschter Stoß-Geschwindigkeit selbst besorgen kann. Bis vor wenigen Jahren waren derartige Gerätschaften noch Einzelstücke Marke Eigenbau, aber mittlerweile existiert eine große Auswahl an technisch ausgereiften Maschinen für vaginalen und analen Solo-Sex. Neueste Entwicklung sind dabei Aufsätze für Männer, die nun auch ihr bestes Stück maschinell verwöhnen lassen können.

Fisting (von engl. Fist = Faust)
Nur etwas für die ganz Heftigen. Bei der Praktik des "Faustficks" wird die Hand oder gar der ganze Unterarm vaginal oder anal eingeführt. Dafür ist jedoch eine große Erfahrung, viel Vorsicht und Vertrauen sowie jede Menge Gleitmittel Voraussetzung. Sicherlich nicht jedermanns Sache !
Flagellantismus (von lat.: flagelare = schlagen, geißeln) - Peitsche mich, geißle mich ! Flagellantismus ist eine spezielle Variante des Masochismus oder des Sadismus im religiösen und/oder sexuellen Zusammenhang. Dabei handelt es sich um das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles Vergnügen und Befriedigung zu erlangen Im Spätmittelalter, insbesondere zu Kriegszeiten und während der Pest-Epidemien, zogen zahlreiche Flagellantengruppen mit entblößtem Oberkörper und sich selbst geißelnd durch die Lande, weil sie den vermeintlichen Gotteszorn durch Buße und persönliche Demütigung zu besänftigen hofften. Religiöse Extremisten taten im Mittelalter (und auch heute noch – Stichwort "Opus Dei"!) Buße für ihre Sünden und fleischlichen Gelüste, indem sie sich selbst geißelten. Heutzutage sind Peitsche und Geißel immer noch weit verbreitete sexuelle Hilfsmittel.

Flagellantismus (von lat.: flagelare = schlagen, geißeln)
Peitsche mich, geißle mich ! Flagellantismus ist eine spezielle Variante des Masochismus oder des Sadismus im religiösen und/oder sexuellen Zusammenhang. Dabei handelt es sich um das Peitschen oder Schlagen eines Menschen, um sexuelles Vergnügen und Befriedigung zu erlangen Im Spätmittelalter, insbesondere zu Kriegszeiten und während der Pest-Epidemien, zogen zahlreiche Flagellantengruppen mit entblößtem Oberkörper und sich selbst geißelnd durch die Lande, weil sie den vermeintlichen Gotteszorn durch Buße und persönliche Demütigung zu besänftigen hofften. Religiöse Extremisten taten im Mittelalter (und auch heute noch – Stichwort "Opus Dei"!) Buße für ihre Sünden und fleischlichen Gelüste, indem sie sich selbst geißelten. Heutzutage sind Peitsche und Geißel immer noch weit verbreitete sexuelle Hilfsmittel.

Flanquette (von frz. Flanque = Flanke)
Sexstellung mit besonders engem körperlichen Kontakt. Die Partner liegen dabei einander halb zugewandt. Der Mann hat ein Bein zwischen den Beinen der Partnerin bzw. die Frau mit einem Schenkel zwischen den Beinen des Mannes, während er mit seinem Harten tief in ihre Grotte eindringt. Dabei reibt sein Oberschenkel gleichzeitig die Klitoris und sorgt so für zusätzliche Lustgefühle.

Frotteurismus (von frz: se frotter = sich reiben)
Frotteure bezeichnet der Volksmund gerne auch als "U-Bahn-Reiber". Bei dieser gar nicht so seltenen sexuellen Fixierung, sucht der meist männliche Frotteur zur Befriedigung seiner Lust die körperliche Nähe zu einer ihm unbekannten Person. Dabei nutzt er häufig das Gedränge von Menschenmengen in öffentlichen Räumen, wie zum Beispiel U-Bahnen, um sein Genital scheinbar zufällig und unbeabsichtigt an dieser Person zu reiben, ohne deren Aufmerksamkeit zu erregen. Häufig wird mit verdeckter Masturbation nachgeholfen. In Japan, wo diese Form sexueller Belästigung ein besonders weit verbreitetes Phänomen ist, werden solche Leute als "Chikan" bezeichnet. Dort hat man aus diesem Grund mittlerweile während der Rush Hour sogar spezielle Waggons eingerichtet, zu denen nur Frauen Zutritt haben.

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